22. Januar 2026
  • Facebook
  • Twitter
dielinde.online
  • Aktuelles
  • Kreislaufwirtschaft
  • Nachhaltigkeit und Wirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Forschung & Wissenschaft
  • Köpfe und Ideen
  • Weiteres
    • Impressum
    • Datenschutz
News-Ticker
  • [ 22. Januar 2026 ] Zentrale Aufgabe moderner Zoos im Artenschutz gefährdet Aktuelles
  • [ 22. Januar 2026 ] Veränderte Heizkosten in 100 Millionen Haushalten der EU Aktuelles
  • [ 22. Januar 2026 ] Bauwirtschaft: Recycling auf KI-Basis Aktuelles

Innovation für die Nutzpflanzenproduktion im Klimawandel

23. Oktober 2023 DieLinde Redaktion
Mischkultur von Raps und Weizen an der JLU. Durch die Mischung eines Tiefwurzlers (Raps) mit dem eher flach wurzelnden Weizen könnte diese Kultur resistenter gegen Trockenstress sein. Foto: Michael Frei

Der Klimawandel stellt die Ernährungssicherung weltweit vor immense Herausforderungen: Klimatische Veränderungen wie steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagmuster sowie die mit dem Klimawandel eng verknüpfte Luftverschmutzung wirken sich direkt auf die Produktion von Nutzpflanzen aus. Um die Versorgung der Menschheit mit pflanzlichen Produkten zu sichern, ist daher dringend eine Anpassung an die sich verändernden Umweltbedingungen erforderlich. Wie diese Anpassung aussehen kann, ist Gegenstand einer Veröffentlichung von Prof. Dr. Michael Frei, Professur für Pflanzenbau und Ertragsphysiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), und seinem Team sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Instituten in China und Deutschland. 

Drei Ebenen sollte eine Anpassung demnach haben: „Erstens benötigen wir angepasste Nutzpflanzensorten und sollten dafür alle zur Verfügung stehenden modernen Züchtungstechniken nutzen“, erläutert Prof. Frei. „Zweitens sind Anpassungen auf der Ebene der Produktionssysteme notwendig, zum Beispiel durch vielfältigere Fruchtfolgen und Mischkulturen, die eine höhere Resilienz gegenüber Stressfaktoren aufweisen als Monokulturen. Drittens sollten Anpassungen auf der Ebene von Agrarlandschaften und Ökosystemen erfolgen, etwa durch Förderung der Bodenfruchtbarkeit, Steuerung des Wasserhaushaltes oder durch Vegetationsmanagement.“

Screeningversuch mit Wildweizenarten an der JLU. Betrachtet wird unter anderem das Merkmal Trockenstresstoleranz. Foto: Michael Frei

Prof. Dr. Michael Frei forscht mit seinem Team an Stressanpassungsstrategien auf diesen drei Ebenen. Vielversprechende Ansätze sieht er unter anderem darin, stresstolerante Getreidesorten zu entwickeln, die Nutzpflanzenvielfalt durch den Anbau von wilden Verwandten der Nutzpflanzen zu erhöhen, wenig genutzte Kulturpflanzen wie Kichererbsen oder Quinoa vermehrt anzubauen und innovative Mischkultursysteme zu etablieren. „Durch eine Kombination solcher Maßnahmen kann der Ackerbau an den fortschreitenden globalen Wandel angepasst und die Ernährungssicherung in Deutschland wie auch global auch zukünftig gewährleistet werden“, so Prof. Frei.

Im Spotlight

Bauwirtschaft: Recycling auf KI-Basis

Aktuelles

  • Zentrale Aufgabe moderner Zoos im Artenschutz gefährdet
    22. Januar 2026
  • Veränderte Heizkosten in 100 Millionen Haushalten der EU
    22. Januar 2026
  • Bauwirtschaft: Recycling auf KI-Basis
    22. Januar 2026
  • Klimawandel: Von Afrika lernen
    22. Januar 2026
  • Ressourceneffiziente Kreislaufsysteme zum Mitmachen
    21. Januar 2026

Copyright © 2022 (Impressum | Datenschutz)