Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Projekt „AgriConnect: Global ICT Innovation for Sustainable Agriculture“ bis Dezember 2029. Im Zentrum steht dabei die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Bereichen wie Informatik, Biologie und Epidemiologie.
Ziel des aktuellen Projektes ist es, Landwirtschaft mit technischen Methoden nachhaltiger zu machen. So könnte beispielsweise Künstliche Intelligenz oder Internet der Dinge eingesetzt werden, um Ressourcen wie Wasser oder Dünger optimal einzusetzen. Das Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt „Advanced ICT for Tropical Medicine“ auf, das von 2022 bis 2025 gelaufen ist. Aus ihm sind Dutzende von gemeinsamen Publikationen und Projekten hervorgegangen.
Das Projekt wird von Professorin Anna Förster, Leiterin der Arbeitsgruppe für Nachhaltige Kommunikationsnetzwerke, koordiniert. Zum Projektteam gehören außerdem Forschende der Mahidol University (Thailand), der General Sir John Kotelawala Defence University (Sri Lanka), der University of Ngaoundere (Kamerun), des International Institute of Tropical Agriculture (IITA) (Kamerun) und der University of Namibia. Weitere Partner kommen aus Deutschland und Italien.
Das Projekt soll den Austausch sowohl von Professoren, als auch von Forschenden anderer Karrierestufen und Studierenden fördern. Kernstück ist dabei ein jährlich stattfindendes zweiwöchiges Sommercamp. Darüber hinaus soll die Mobilität von Studierenden und Forschenden gefördert werden, etwa in Form von Praktika, Abschlussarbeiten oder Gastdozenturen.
Der DAAD fördert das Projekt im Rahmen des Programmes „SDG-Partnerschaften“. Hiermit werden Hochschulpartnerschaften unterstützt, die zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDG)) der UN und zum Aufbau leistungsfähiger und weltoffener Hochschulen in den Partnerländern und in Deutschland beitragen.
