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Projekt „KUS-Azubi-Nachhaltigkeitsscouts“ geht in die nächste Runde

26. März 2025 DieLinde Redaktion
16 Auszubildende aus neun Unternehmen übernehmen Ver-antwortung: Als Nachhaltigkeitsscouts bringen sie frische Ideen für umweltbewusstes und zukunftsfähiges Wirtschaften in ihre Betriebe (Foto: KUS).

Nachhaltigkeit ist längst ein Erfolgsfaktor in der Wirtschaft. Das Projekt „KUS-Azubi-Nachhaltigkeitsscouts“ macht junge Fachkräfte fit, um nachhaltige Prozesse in Unternehmen voranzutreiben. Initiiert vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS), der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) geht das Programm nun in die nächste Runde.

Dr. Stefan Schweiger, Politikwissenschaftler und Forschungsmanager am Forschungs- und Transferzentrum Nachhaltigkeit Neuburg (ForTraNN) der THI (THI), freut sich über die erneute Zusammenarbeit. „Dank der Erkenntnisse und Rückmeldungen aus dem letzten Jahr können wir die Inhalte noch passgenauer auf die Bedürfnisse der Ausbildungsbetriebe ausrichten“, erklärt er.

Die teilnehmenden Nachwuchskräfte lernen, Ressourcen effizient einzusetzen, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge zu verstehen, nachhaltige Prozesse im Unternehmen zu erkennen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

An drei Workshoptagen setzen sich 16 Auszubildende aus der Region mit zentralen Nachhaltigkeitsthemen auseinander: Zum Auftakt analysierten sie die Bereiche Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Kultur und Politik. Anschließend untersuchen sie Wertschöpfungsketten in ihren Betrieben und entwickeln Strategien zur Optimierung nachhaltiger Strukturen. Begleitet von Expertinnen und Experten konzipieren sie zudem eigene Projekte, die sie direkt im Arbeitsalltag umsetzen. Bei der Abschlussveranstaltung am 4. Juni stellen sie ihre Ergebnisse vor.

Das Programm ist Teil von „Mensch in Bewegung II“ und wird im Rahmen der Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Freistaat Bayern. Die Umsetzung liegt bei der THI am ForTraNN in Neuburg.

 

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