RENTENBANK SUCHT START-UPS FÜR GRÜNDER-BOOTCAMP

Zusammen mit dem Frankfurter Gründerzentrum TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank im Dezember 2018 ein Bootcamp für Start-ups aus. Das einwöchige, für die Teilnehmer kostenlose Programm unter dem Motto „Innovate Agriculture“ richtet sich an deutsche (Technologie-) Start-ups.

Gesucht werden Gründer, die digitale Anwendungen, neuartige Produkte oder Verfahren mit echtem Mehrwert für die Land- und Forstwirtschaft, den Wein- und Gartenbau oder für Aquakulturen entwickelt haben. Das können beispielsweise Innovationen sein, die das Tierwohl verbessern, den Klima- und Umweltschutz voranbringen, zur Ressourcenschonung beitragen oder die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft stärken. Ausdrücklich werden auch branchenfremde Start-ups ermutigt, sich zu bewerben, wenn ihre Technologie auch im Agrarsektor zum Einsatz kommen kann.

Mit dem Bootcamp möchte die Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum junge und innovative Unternehmen dabei unterstützen, ihre Ideen für den Agrarbereich weiterzuentwickeln, um diese nachhaltig am Markt zu etablieren.

Die ausgewählten Start-ups diskutieren ihre Geschäftsmodelle mit etablierten Unternehmerpersönlichkeiten aus der Agrarwirtschaft, Experten für Unternehmensgründungen und potenziellen Investoren. In Workshops werden die Teilnehmer unter anderem zu Themen wie Wachstumsstrategien, Unternehmensbewertung oder Vertragsgestaltung und Kommunikation mit Kooperationspartnern geschult. Darüber hinaus können sie sich mit anderen Start-ups und Entscheidern aus der Agrarwirtschaft vernetzen.

Bewerbungen für das Bootcamp vom 3. bis 7. Dezember 2018 in Frankfurt nimmt das TechQuartier bis zum 14. Oktober 2018 unter www.techquartier.com/activities/acceleration/agtech/  an. Einige Start-ups werden am 15. Oktober zu einem Skype-Interview eingeladen. Anschließend wählen TechQuartier und Rentenbank die Teilnehmer des Gründer-Bootcamps aus.


Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.